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Entschleunigen durch Meditation
Ein herzliches “ Grüß Gott“,
heute möchte ich mit Ihnen über Meditation reden. Für eine kleine Katze eine völlig normale Lebenshaltung, alles geschieht bei ihr in innerer Achtsamkeit und Wachheit. Doch die Menschen hasten durch den Tag. Sie sind fest davon überzeugt, dass Sie für so etwas keine Zeit haben. Außerdem lebt man nicht im Kloster und der Esoterik-Szene gehört man auch nicht an. Was soll es einem schon bringen? Wollen Sie einen Muskel trainieren wird es Ihnen wenig nützen, wenn Sie ein Trainingsgerät freundlich anlächeln und dabei hoffen, dass Ihr Muskel an Kraft zunimmt. Nein, es bedarf der regelmäßigen Übung! Sie haben wirklich keine 10 Minuten zwischendurch dafür Zeit? Das redet Ihnen nur Ihr Verstand ein! Eine Entscheidung ist notwendig. Morgens 10 Minuten früher aus den Federn und 10 Minuten in die Stille gehen und dann wieder vor dem Schlafengehen. Muss der Fernseher wirklich sein? Denken Sie über das Wort Unterhaltung einmal nach. Es beinhaltet - unten halten - . Es soll Sie nicht weiterbringen, sondern Sie unten halten. Schön, manchmal ist es nett einfach vor der Glotze abzuhängen. Doch ein kleiner Tipp, lassen Sie ein Aufnahmegerät mitlaufen und sie können sich die letzten 20 Minuten später anschauen. Wo ein Wille ist, auch ein Weg.
Meditieren bedeutet Herr zu werden über unsere Gedanken. Sie lernen wieder Ihrem Geist zu sagen was er zu tun hat. Er gibt nicht mehr die Befehle. Sie nehmen wahr wie er Sie manipuliert. Ein Beispiel: Sie bekommen Ihre Lieblingsschokolade geschenkt. Schon kommt der Satz: lecker! Das will ich sofort essen und zwar möglichst eine große Portion. Doch versuchen Sie in so einer Situation einmal anders damit umzugehen. Denken Sie: schön, dass sich etwas in mir an den Genuss erinnert, doch jetzt möchte ich warten und mir in einer ruhigen und gemütlichen Stunde einen kleinen Genuss gönnen. In der Meditation sind wir nicht frei von Gedanken. Wir üben lediglich nicht mehr an Ihnen zu haften. Wir nehmen Sie wahr und erinnern uns, dass wir in der Stille bleiben möchten. Übung macht den Meister.
Wie meditieren wir?
Wir suchen uns einen ruhigen Platz. Vielleicht benutzen wir ein Meditationskissen (eines, an dem man die Höhe regulieren kann ist am besten) oder wir haben eine Meditationsbank. Wir sitzen aufrecht, mit freiem Rücken. Die Augen sind geschlossen. Dann spüren wir den Luftstrom, der durch die Nase kommt und geht. Am besten ist es mit einem Mantra zu meditieren. Gut sind Wörter aus dem Sanskrit. Sie sind schon immer von vielen Menschen auf der ganzen Welt benutzt worden und schließen uns an einen Kraftquelle an. Folgende Mantras sind hilfreich:
Aim. Aum, Om Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare ( freudvolle Anrufung Gottes ).
Sie können auch Jesus oder Christus denken oder ein Gebet, z. Beispiel das vom heiligen Franz von Assisi (Google suchen). Langsam rezitieren.
Wichtig ist, dass Sie zu Beginn ein Mantra langsam sprechen und es auch bei Tätigkeiten im Alltag immer wieder denken. Das Gehirn möchte uns dienen, es wird sich dann immer wieder an diese Empfehlung erinnern. Sehr wichtig ist, dass Sie das für Sie beste Mantra über einen längeren Zeitraum benutzen. Nur so kann es seine Wirkung voll entfalten. Gehen Sie mit Ihm auch in den Schlaf. Schnell werden Sie merken, dass Sie im Alltag viel präsenter sind und in Stresssituationen effizienter handeln. können. Der Weg zu Ihrer Entschleunigung hat begonnen. Unterbrechen Sie Ihr Üben nicht. Ein Tag Unterbrechung bedeutet häufig, dass Sie erst in 7 Tagen wieder anfangen. Sagen Sie Ihrem Gehirn: Du hast keine Chance, es wird jeden Tag meditiert. Basta!
So wünsche ich Ihnen eine gute Zeit: übt und genießt. Ihre Wegbegleiterin Tora
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